Planung & Konzept

Smart Home Planung, die vor dem ersten Kabel beginnt

Wir planen Elektro, Licht, Beschattung, Raumklima, Sicherheit, Netzwerk und Verteiler als ein abgestimmtes Gesamtsystem – passend zu Gebäude, Nutzung und Projektphase.

Früh richtig planen

Warum Smart Home Planung vor der Elektroinstallation beginnt

Die wichtigsten Entscheidungen für ein zuverlässiges Smart Home fallen lange bevor Geräte installiert oder programmiert werden. Leitungswege, Stromkreise, Sensoren, Beschattung, Raumklima, Netzwerk und Elektroverteiler beeinflussen einander.

Deshalb beginnt eine gute Smart Home Planung nicht mit einer Produktliste. Zuerst wird geklärt, wie das Gebäude genutzt wird, welche Funktionen im Alltag tatsächlich sinnvoll sind und welche Infrastruktur dafür vorbereitet werden muss.

So entsteht ein technisches Konzept, das zu Architektur, Elektroinstallation und späterer Nutzung passt – ohne unnötige Technik und ohne wichtige Entscheidungen erst auf der Baustelle treffen zu müssen.

Planungsumfang

Was wird bei einer Smart Home Planung konkret geplant?

Die einzelnen Bereiche werden nicht unabhängig voneinander betrachtet. Aus Gebäude, Nutzung und gewünschtem Komfort entsteht eine gemeinsame technische Grundlage.

Elektroplanung und Leitungswege

Stromkreise, Kabelwege, Anschlüsse, Taster, Sensorik und Schnittstellen werden so vorbereitet, dass die geplanten Funktionen später technisch sauber umgesetzt werden können.

Beleuchtung und Beschattung

Lichtgruppen, Dimmung, Szenen und Beschattung werden auf Räume, Tageslicht und Nutzung abgestimmt. Mehr zur Loxone Lichtsteuerung .

Raumklima

Heizung, Kühlung und Raumregelung werden berücksichtigt, damit Gebäudeautomation und vorhandene Gebäudetechnik sinnvoll zusammenspielen können.

Sicherheit und Zutritt

Türkommunikation, Zugangsrechte und relevante Sicherheitsfunktionen können früh in das Gebäudekonzept integriert werden. Mehr zu Intercom & Access Control .

Netzwerk und WiFi

LAN, WiFi, PoE und Netzwerkanschlüsse werden dort eingeplant, wo Automation, Intercom, Panels oder andere vernetzte Systeme darauf angewiesen sind.

Verteilerplanung

Komponenten, Stromkreise, Platzbedarf und Reserven werden früh dimensioniert, damit der Verteiler strukturiert und später erweiterbar bleibt.

Der Planungsweg

Von Ihren Anforderungen zu einem umsetzbaren Konzept

Die Planung beginnt beim Gebäude und seinem Alltag – nicht bei einer Liste von Geräten.

01

Projekt und Nutzung verstehen

Gebäudeart, Grundriss, Bauphase, Nutzung und technische Ausgangslage werden eingeordnet.

02

Funktionen priorisieren

Wir klären, welche Funktionen im Alltag sinnvoll sind – von Licht und Beschattung bis Klima, Zutritt und automatisierten Abläufen.

03

Elektro und Netzwerk vorbereiten

Stromkreise, Leitungswege, Anschlüsse, Sensorik, Netzwerk und Schnittstellen werden auf die geplanten Funktionen abgestimmt.

04

System und Verteiler dimensionieren

Erst danach werden Komponenten, Automation, Elektroverteiler und notwendige Reserven passend zum Projektumfang definiert.

05

Planung dokumentieren und abstimmen

Die technische Grundlage wird so vorbereitet, dass Elektriker, Architektur und weitere Gewerke eindeutig damit arbeiten können.

Projektphasen

Was sollte wann entschieden werden?

Nicht jede Entscheidung muss sofort getroffen werden. Entscheidend ist, dass sie fällt, bevor der nächste Bauabschnitt unnötige technische Einschränkungen schafft.

Frühe Planung Räume, Nutzung, Funktionen und gewünschter Automatisierungsgrad Damit die Technik aus den Anforderungen entsteht und nicht umgekehrt.
Vor der Elektroplanung Leitungswege, Stromkreise, Sensorik, Netzwerk und Schnittstellen Damit notwendige Infrastruktur nicht nachträglich ergänzt werden muss.
Vor der Installation Komponenten, Verteilergröße und Reserven Damit Aufbau und Verkabelung nachvollziehbar umgesetzt werden können.
Vor der Inbetriebnahme Szenen, Logiken und gewünschte Bedienung Damit die spätere Programmierung zur realen Nutzung des Gebäudes passt.
Neubau oder Bestand

Smart Home Planung bei Neubau und Sanierung

Ob frei geplant werden kann oder bestehende Infrastruktur berücksichtigt werden muss, verändert den Planungsweg deutlich.

Neubau

Infrastruktur früh richtig vorbereiten

Im Neubau lassen sich Kabelwege, Stromkreise, Sensoren, Taster, Netzwerk und Verteiler früh mit Architektur und Elektroplanung abstimmen. Das schafft eine saubere Grundlage für die spätere Loxone Installation oder eine andere abgestimmte Gebäudeautomation.

Sanierung

Bestehende Technik zuerst realistisch prüfen

Bei einer Sanierung beginnt die Planung beim Bestand. Leitungswege, Elektroverteilung und vorhandene Systeme werden geprüft, bevor entschieden wird, welche Funktionen sinnvoll modernisiert oder ergänzt werden können.

Systemwahl

Die Technik folgt dem Projekt – nicht umgekehrt

Erst wenn Funktionen, Infrastruktur und Schnittstellen klar sind, lässt sich sinnvoll entscheiden, welche Systeme für das Gebäude zusammenpassen.

Passt diese Leistung?

Wann ist professionelle Smart Home Planung sinnvoll?

Sie planen einen Neubau und die Elektroplanung ist noch nicht abgeschlossen.
Sie sanieren ein Haus oder eine Wohnung und möchten Smart Home sinnvoll integrieren.
Ein Elektriker steht bereits fest, das Smart-Home-Konzept fehlt jedoch noch.
Elektro, Licht, Beschattung, Klima oder Zutritt müssen miteinander koordiniert werden.
Sie möchten Loxone einsetzen, bevor Verkabelung und Komponenten festgelegt werden.
Das System soll später nachvollziehbar erweitert werden können.
Projektregion

Planung für Projekte in Österreich und der Schweiz

Die konkrete Lösung richtet sich nach Gebäude, Standort, Bauphase und Projektpartnern. Weiterführende regionale Informationen finden Sie auf unseren Smart-Home-Seiten.

Nächster Schritt

Klären Sie Ihr Smart Home, bevor die Elektroplanung feststeht

Senden Sie uns Grundriss, Projektphase, Standort und eine kurze Beschreibung Ihrer Anforderungen. Wir können damit einschätzen, welche Planungsschritte für Ihr Projekt sinnvoll sind.

Häufige Fragen

Fragen zur Smart Home Planung

Idealerweise vor Abschluss der Elektroplanung. Dadurch können Leitungswege, Stromkreise, Sensorik, Beschattung, Netzwerk und Größe des Verteilers noch ohne unnötige Kompromisse berücksichtigt werden.

Je nach Projekt gehören Bedarfsklärung, Funktionskonzept, Elektroplanung, Licht, Beschattung, Raumklima, Sicherheit, Netzwerk, Verteilerplanung, Systemauswahl und die Abstimmung relevanter Schnittstellen dazu.

Ja. In diesem Fall werden technische Anforderungen, Leitungswege, Schnittstellen und Zuständigkeiten mit dem bestehenden Elektriker abgestimmt.

Ja. Bei Sanierungen wird zuerst geprüft, welche Infrastruktur vorhanden ist und welche Funktionen sich technisch und wirtschaftlich sinnvoll ergänzen lassen.

Nicht zwingend. Zuerst sollten Funktionen, Infrastruktur und Schnittstellen geklärt werden. Wenn Loxone zum Projekt passt, kann die spätere Installation darauf abgestimmt werden.

Besonders hilfreich sind Grundrisse, Informationen zur Bauphase, vorhandene Elektropläne und eine erste Vorstellung der gewünschten Funktionen.

Der Aufwand hängt von Gebäudegröße, Bauphase, Funktionsumfang, vorhandener Infrastruktur und den beteiligten Systemen ab. Eine belastbare Einschätzung ist deshalb nach einer kurzen Projektklärung möglich. Informationen zu Loxone-Projekten finden Sie auch unter Loxone Kosten .